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Okay, ich will ehrlich sein: Ich bin total gehypet für diese Serie. Ich war mit geringen Erwartungen eingestiegen, weil ich wenig über die Serie im Vorfeld gelesen hatte, und werde hier schon zum dritten Mal in Folge äußerst positiv überrascht. Am Ende der Episode fielen mir auch das eine oder andere “geil” von den Lippen. Und man, ist die Kontinuität von Folge zu Folge stark!

http://blamayertv.wordpress.com/2013/10/16/kritik-janus-3

Gute Kritik ist immer schön, aber über Sätze wie diese freut man sich nochmal mehr…


tvmedia

TV-Media: Neue ORF-Serie ‘Janus’ – Eine Empfehlung

Es tut sich was im heimischen Serien-Business: Erstmals entstehen TV-Produktionen, die international mithalten könn(t)en

Die Meinung in der TV-MEDIA-Redaktion ist einhellig: Janus, der neue Event-Mehrteiler, der kommenden Dienstag erstmals in ORF eins auf Sendung geht, ist rundum gelungen und könnte ein nächster großer Schritt sein für den ORF – auf dem langen Weg, endlich mit internationalen Serienprodukten etwa aus Skandinavien oder Großbritannien mitzuhalten. Bislang war das ja eher so: die deutschen TV-Anstalten ARD und ZDF koproduzierten ihre herausstechenden TV-Serien lieber gemeinsam mit den nördlichen Nachbarn, der österreichische Nachbar im Süden war dagegen für die Bergdoktoren, Landärzte und andere tourismusfürdernde “TV-Insitutionen” zuständig. (Wobei: Nichts gegen Quotenbringer, aber internationaler TV-Standard sieht nun mal anders aus.) Nun könnte der ORF mit Janus aber neue Standards definieren, die ihn auch für europäische Partner wieder interessanter werden lassen -und uns damit mehr Qualität auf den Bildschirm bringen. Die Serie ist vielschichtig, düster, spannend. Oder wie es Ensemble-Mitglied Andreas Kiendl formuliert: “So etwas hat es in Wien noch nicht gegeben.”
QUELLE: TV-Media, NR. 40, 2013
www.tv-media.at


weisz

“Ich finde es viel spannender, wenn jemand mit den Tränen kämpft als zu weinen”

Schauspielerin Franziska Weisz über ihre Rolle in JANUS:

Franziska Weisz gibt die toughe Bezirksinspektorin Cara Horvath, die mit ihrer temperamentvollen, sturen, direkten und manchmal arrogant wirkenden Art schon das eine oder andere Mal aneckt. Dr. Leo Benedikt, den sie von Zeit zu Zeit als externen psychologischen Gutachter beauftragt, versucht sie, erst gar nicht zu nahe an sich heranzulassen. Nicht nur, weil Leo mit ihrer härteren Art in seiner Höflichkeit ohnedies überfordert ist, sondern auch, weil Cara nicht nur ein rein berufliches Interesse an ihm hat.

“Sie ist eine sehr toughe Frau, sie hat viel Temperament, und das versteckt sie auch nicht, wenn sie schlecht drauf ist. Cara lässt das raus, was ich nicht rauslassen würde. Und ich finde es viel spannender, wenn jemand mit den Tränen kämpft als zu weinen.” Das Besondere an der Serie? “Zum einen die Cliffhanger, und zum anderen finde ich die Struktur besonders. Es läuft alles sozusagen auf horizontaler Ebene: Am Anfang passiert etwas, und dann werden die Charaktere in verschiedene Richtungen gestoßen. ‘Janus’ ist keine typische Krimiserie. Es gibt zwar einen Fall, aber die Geschichte und die Charaktere, wie sie damit umgehen, stehen im Vordergrund.”

Quelle: http://kundendienst.orf.at/aktuelles/janus.html
Fotocredit: Franziska Weisz, ©ORF, Petro Domenigg


pschill

“Ich kann mich in Leo wiederfinden”

Alexander Pschill spielt den forensischen Psychologen Dr. Leo Benedikt, der nicht nur fallweise von der Polizei als externer Berater und Gutachter herangezogen wird, sondern Patienten auch in seinem Büro zu Hause empfängt. Kaum stößt er auf ein psychologisches Rätsel, ist er auch schon Feuer und Flamme, beobachtet scharf, kombiniert in Windeseile – und wird dabei nicht selten politisch unkorrekt. Doch die Dinge, die sich genau vor seinen Augen abspielen, die sieht er oft nicht. Und so soll ihm die Spurensuche schließlich nähergehen, als ihm eigentlich lieb ist. Dem nicht genug, bröckelt die Fassade auch in den eigenen vier Wänden, denn Ehekrisen und Familienkonflikte machen auch vor einem Psychologen nicht halt.

“Leo ist sehr verletzlich, die Ehe nagt an ihm. Außerdem ist er sehr neurotisch und ein Workaholic, der weder von der seltsamen Liebe zu seiner Frau noch von seiner Arbeit abschalten kann. Ich bin natürlich kein Psychologe, aber man muss den Menschen, seine Rolle verstehen lernen, und nicht den Beruf an sich. Denn der Beruf ist nur ein Teil dieses Menschen. Und ich kann mich auch selber in Leo wiederfinden. Das Nicht-Loslassen-Können kann ich gut nachvollziehen, und manchmal habe ich auch Angst, Dinge nicht kontrollieren zu können und zu versagen. Wir hatten auch viel Vorbereitungszeit, was mir für meine Rolle sehr geholfen hat.” Und weiter über die Serie: “Das Besondere an ‘Janus’ ist, dass die Geschichte im Vordergrund steht, nicht die Schauspieler.”

Quelle: http://kundendienst.orf.at/aktuelles/janus.html
Fotocredit: Alexander Pschill, ©ORF, Petro Domenigg